Transition- und Reorganisationsprogramm in einer internationalen Pharma/MedTech-Holdingstruktur
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Unternehmen
Bei dem Kunden handelt es sich um eine vertraulich strukturierte Holdinggesellschaft im Bereich Pharma- und MedTech-Zulieferung mit Sitz in Deutschland. Die Gruppe umfasst fünf nationale rechtlich eigenständige Gesellschaften sowie 20 internationale Tochtergesellschaften. Als regulierter Zulieferer unterliegt das Unternehmen strengen Qualitäts- und Compliance-Anforderungen nach internationalen Normen.
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Ausgangslage
Die Holdingstruktur stand vor einer umfassenden organisatorischen Neuausrichtung, die sowohl nationale als auch internationale Einheiten betraf. Bestehende Verantwortlichkeiten und Rollen waren unzureichend definiert, Qualitätsmanagementsysteme veraltet und nicht durchgängig implementiert. Gleichzeitig bestand erheblicher Handlungsbedarf bei der Einhaltung regulatorischer Anforderungen, insbesondere im Bereich Computer System Validation (CSV) und Business Continuity Management. Der Transformationsdruck wurde durch bevorstehende Zertifizierungsaudits nach ISO 9001, ISO 14001 und ISO 45001 weiter verstärkt.
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Painpoints
- Unklare Rollen- und Verantwortungsstrukturen über nationale und internationale Gesellschaften hinweg
- Fehlende oder veraltete Qualitätsmanagementsoftware sowie unzureichende Validierung computergestützter Systeme (CSV)
- Erhebliche Lücken im Business Contingency Management (BCM) und im Audit-Management mit Remediation-Bedarf
- Unzureichende Schulungs- und Qualifizierungsprogramme für QM-Mitarbeitende sowie fehlende einheitliche Governance-Strukturen

Aufgabenstellung
Fred DeTroy wurde als Lead Transition Manager mit der Konzeption, Steuerung und Umsetzung eines umfassenden Transformationsprogramms für die gesamte Holdingstruktur beauftragt. Ziel war es, eine stabile, normkonforme und zukunftsfähige Qualitäts- und Organisationsstruktur für alle 25 Gesellschaften zu etablieren. Dabei war sowohl die operative Führung des Tagesgeschäfts als auch die strategische Beratung des Top-Managements und des CIO gefordert.
Vorgehensweise
- Aufbau und Steuerung des Transition-Programms national und international, inklusive Projektstruktur, Governance und Meilensteinplanung
- Neugestaltung von Rollen und Verantwortlichkeiten, Besetzung offener QM-Positionen sowie Entwicklung und Durchführung zielgruppenspezifischer Schulungsprogramme
- Einführung einer neuen Qualitätsmanagementsoftware inklusive Computer System Validation (CSV) gemäß regulatorischen Anforderungen
- Überarbeitung und Neuimplementierung des Business Contingency Managements sowie aktives Remediation-Management zur Behebung identifizierter Compliance-Lücken
- Vorbereitung, Koordination und erfolgreiche Begleitung der Matrix-Zertifizierungsaudits nach ISO 9001, ISO 14001 und ISO 45001 über alle relevanten Gesellschaften
Ergebnis
- Erfolgreiche Zertifizierung der Holdingstruktur nach ISO 9001, ISO 14001 und ISO 45001 für alle relevanten Einheiten
- Vollständige Implementierung der neuen Qualitätsmanagementsoftware inkl. abgeschlossener Computer System Validation über 5 nationale Gesellschaften
- Nachhaltige Verankerung klarer Rollen- und Verantwortungsstrukturen sowie Qualifizierung und Onboarding neuer QM-Mitarbeitender in einem internationalen Umfeld mit 20 Tochtergesellschaften
- Signifikante Reduzierung offener Audit-Findings durch strukturiertes Remediation-Management sowie deutlich gestärkte Resilienz durch ein überarbeitetes BCM-Framework



