Europäische HR-Funktion in einer globalen Wachstumsphase
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Unternehmen
Das Projekt wurde von dem Interim Manager im Auftrag eines Providers durchgeführt.
Ein international führendes Beratungs- und Kommunikationsunternehmen mit Hauptsitz in den USA und wachsender europäischer Präsenz an mehreren Standorten. Das Unternehmen befand sich zum Zeitpunkt des Projekts in einer dynamischen Expansionsphase, begleitet von einem globalen Unternehmenszusammenschluss. Mit rund 350 Mitarbeitenden in Europa zählte die Organisation zu den aufstrebenden Marktteilnehmern in ihrem Segment.
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Ausgangslage
Im Zuge eines globalen Zusammenschlusses und intensiven organisatorischen Wachstums stand das Unternehmen vor der Aufgabe, seine europäischen HR-Strukturen grundlegend zu professionnalisieren und zu harmonisieren. Die bisherige HR-Leiterin für Kontinentaleuropa trat eine 15-monatige Elternzeit an, was eine qualifizierte Überbrückung der Führungsverantwortung erforderlich machte. Die europäischen Niederlassungen in Brüssel, Amsterdam, Zürich und Paris agierten zu diesem Zeitpunkt weitgehend mit heterogenen Prozessen und unterschiedlichen HR-Standards. Es bestand dringender Bedarf, eine einheitliche, skalierbare HR-Infrastruktur zu etablieren, die das weitere Wachstum des Unternehmens nachhaltig unterstützen konnte.
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Painpoints
- Fehlende Harmonisierung der HR-Prozesse und -Standards über die europäischen Standorte hinweg
- Unzureichende HR-Systemlandschaft und Infrastruktur für eine wachsende, internationale Organisation
- Hoher Entwicklungsbedarf bei Mitarbeitenden und Führungskräften infolge des rasanten Wachstums
- Kulturelle Integration und Organisationsentwicklung als Folge des globalen Unternehmenszusammenschlusses bislang unzureichend adressiert

Aufgabenstellung
Im Rahmen der Elternzeitvertretung übernahm die Interim Managerin die vollständige operative und strategische Verantwortung für den Bereich Human Resources in Kontinentaleuropa. Ihre zentrale Aufgabe bestand darin, die Personalabteilung auszubauen, skalierbare HR-Prozesse und -Systeme einzuführen sowie die Organisationsentwicklung und Kulturarbeit in der Wachstumsphase aktiv zu gestalten. Dabei galt es, sowohl den laufenden HR-Betrieb sicherzustellen als auch strategische Weichen für eine zukunftsfähige europäische HR-Funktion zu stellen.
Vorgehensweise
- Übernahme der vollständigen HR-Führungsverantwortung für vier europäische Standorte (Brüssel, Amsterdam, Zürich, Paris) und schrittweise Bestandsaufnahme bestehender Prozesse, Systeme und Strukturen
- Aufbau und Weiterentwicklung der Personalabteilung durch gezielte Rekrutierung sowie Kompetenzentwicklung im HR-Team
- Einführung und Standardisierung einheitlicher HR-Prozesse, -Richtlinien und digitaler HR-Systeme entlang des gesamten Employee Lifecycles
- Initiierung und Umsetzung von Maßnahmen zur Mitarbeiterentwicklung und Führungskräfteförderung zur Unterstützung des Wachstumskurses
- Aktive Begleitung der kulturellen Integration im Rahmen des globalen Zusammenschlusses durch gezielte Organisationsentwicklungsmaßnahmen und Kulturinitiativen
Ergebnis
- Erfolgreich harmonisierte HR-Prozesse und -Standards über alle vier europäischen Standorte mit rund 350 Mitarbeitenden
- Aufbau einer professionellen, skalierbaren HR-Infrastruktur inkl. einheitlicher HR-Systeme als Grundlage für weiteres Wachstum
- Spürbare Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung durch strukturierte Entwicklungsmaßnahmen und kulturelle Integrationsinitiativen
- Reibungsloser Übergang der HR-Funktion an die zurückkehrende HR-Leiterin nach 15 Monaten, mit nachhaltig gestärkter und professionalisierter Abteilung



