Neuausrichtung des strategischen Einkaufs
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Unternehmen
Das Projekt wurde von dem Interim Manager im Auftrag eines Providers durchgeführt.
Bei dem Kundenunternehmen handelt es sich um einen weltweit tätigen Konzern aus dem Bereich Antriebs- und Fluidtechnik mit einem breiten Portfolio an industriellen Komponenten und Systemen. Das Unternehmen bedient internationale Märkte und verfügt über eine komplexe, global vernetzte Lieferkette. Aufgrund seiner Größe und Marktstellung stellt die effiziente Steuerung von Einkauf und Beschaffung einen zentralen Wettbewerbsfaktor dar.
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Ausgangslage
Der Bereich strategischer Einkauf, Disposition und Beschaffung stand vor erheblichen operativen und strukturellen Herausforderungen, die eine erfahrene Interimsführung erforderlich machten. Die Lieferantenbasis wies Optimierungspotenziale hinsichtlich Qualifikation, Konditionen und Zuverlässigkeit auf. Gleichzeitig fehlten belastbare Routinen für den Informationsaustausch zwischen Einkauf, Produktion und weiteren Fachbereichen. Die Materialverfügbarkeit war durch unzureichende Disposition und reaktives Fehlteilemanagement beeinträchtigt.
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Painpoints
- Mangelnde Transparenz im Lieferantenportfolio sowie fehlende systematische Lieferantenqualifikationen und -bewertungen
- Wiederkehrende Fehlteile und kurzfristige Materialengpässe mit negativen Auswirkungen auf die Produktion
- Unzureichende Kommunikations- und Abstimmungsstrukturen zwischen Einkauf, Disposition und angrenzenden Bereichen
- Kein durchgängiges Kennzahlensystem zur Steuerung und kontinuierlichen Verbesserung der Einkaufsleistung

Aufgabenstellung
Stefan Schrinner übernahm als Interim Manager die fachliche und personelle Leitung der Bereiche strategischer Einkauf, Disposition und Beschaffung. Ziel war es, die Versorgungssicherheit zu stabilisieren, die Materialkosten nachhaltig zu senken sowie strukturelle und prozessuale Verbesserungen in der Einkaufsorganisation zu verankern. Darüber hinaus sollten Sourcing-Strategien entwickelt und ein belastbares Lieferantenmanagement aufgebaut werden.
Vorgehensweise
- Übernahme der fachlichen und disziplinarischen Führungsverantwortung für die Einkaufs- und Dispositionsteams sowie Einführung strukturierter Wochen- und Monatsdurchsprachen zur Verbesserung des Informations- und Kommunikationsflusses
- Aktives Lieferantenmanagement durch regelmäßige Lieferantengespräche, Verhandlungen sowie Initiierung und Begleitung von Neuqualifikationen zur Erweiterung und Optimierung der Lieferantenbasis
- Tägliche Teilnahme an Shopfloor Meetings zur frühzeitigen Identifikation von Fehlteilen und Einleitung kurzfristiger Gegenmaßnahmen in enger Abstimmung mit Produktion und Disposition
- Durchführung umfassender Bedarfs- und Strukturanalysen auf Basis des firmeneigenen ERP-Systems zur Identifikation von Einsparpotenzialen und Prozessoptimierungen
- Entwicklung und Implementierung von Sourcing-Strategien sowie Lieferantenkonzepten zur nachhaltigen Materialkostensenkung und Ableitung von Maßnahmen aus dem etablierten Einkaufs-Kennzahlensystem
Ergebnis
- Spürbare Reduzierung der Fehlteile und Materialengpässe durch verbesserte Dispositionsprozesse und tägliche Abstimmung im Shopfloor-Management
- Nachhaltige Materialkostensenkung durch gezielte Lieferantenverhandlungen, Neuqualifikationen und die Umsetzung strukturierter Sourcing-Strategien
- Deutlich verbesserte Transparenz und Steuerungsfähigkeit des Einkaufs durch konsequente Nutzung des Kennzahlensystems und regelmäßige Reporting-Routinen
- Erfolgreiche Stabilisierung und Weiterentwicklung der Einkaufsorganisation mit klar definierten Prozessen, Kommunikationsstrukturen und einer qualifizierten Übergabe inklusive Zwischen- und Abschlusszeugnissen



