Produktivitätssteigerung im Headquarter
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Unternehmen
Ein international tätiges, österreichisches Maschinenbauunternehmen mit mechanischen und elektronischen Produkten. Das Unternehmen produziert mit 900 MA an 9 Standorten in Europa. Der Jahresumsatz beträgt ca. € 90 Mio.
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Ausgangslage
Neue Produktvarianten und das starke Wachstum der Elektronik haben die bewährte Produktionsausrichtung in Frage gestellt. Die Märkte erwarten kürzere Lieferzeit und höhere Rabatte.
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Painpoints
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Gleiche Produkte werden an mehreren Standorten produziert
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Geringer Automatisierungsgrad
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Lagerbestände zu hoch
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Geringer Deckungsbeitrag bei intransparenter Kalkulation
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Aufgabenstellung
Optimierung mit Aufstellung einer globalen Operationsstrategie. Umsetzung der Strategie unter Nutzung von Industrie 4.0 in der gesamten Wertschöpfungskette. Kennzahlen bezüglich der Bestände und Herstellkosten sind zu definieren und abzustimmen.
Vorgehensweise
Aufstellung und Ausrollung eines Programms zur Exzellenzschaffung mit den Schwerpunkten Lean Management, Digitalisierung, Automatisierung und Nachhaltigkeit. Die Organisation wurde nach den benannten Schwerpunkten neu ausgerichtet. Das neue Wertstromdesign wurde nach der Analyse im Pull Prinzip ausgerichtet. Das Headquarter wird als Automatisierungs-Hot-Spot ausgebaut und die entsprechenden Produkte wurden dorthin verlagert. Die einzelnen Projekte wurden separat beauftragt und gecoacht. Das neue Managementteam hat die Aufgabe mit hoher Motivation und klarer Orientierung an den neuen KPI`s umgesetzt.
Ergebnis
Eine neue, klare und moderne Produktionslandschaft ist entstanden. Die Produktion wurde mehrfach für Nachhaltigkeit und Effizienz ausgezeichnet. Die Erfolgskennzahlen sind digital im gesamten Unternehmen dargestellt. Die Bestände konnten um 20% reduziert werden. Die gewünschten Deckungsbeiträge der definierten Produkte wurden erreicht.