Für Assoziierte Partner · Ab 2027

Erfahrung allein bringt Sie nicht in den Beirat.
Das richtige Gespräch schon.

Ein Beiratsmandat entsteht nicht durch Sichtbarkeit. Es entsteht durch drei bis fünf sehr spezifische Gespräche mit den passenden Gesellschaftern, Eigentümern oder Aufsichtsräten, Menschen, die in Ihrer bisherigen Netzwerkpflege nicht vorkamen.

18–24Monate Begleitung
IndividuellKein Standardprogramm
2027Programm-Start

Die Ausgangslage

Was Sie mitbringen und was noch fehlt.

Sie haben 10, 15 oder 20 Jahre auf C-Level gearbeitet. Sie kennen den Mittelstand von innen: Sie wissen, wo die Entscheidungen fallen und was externe Expertise dort leisten kann.

Was Beiratssuchenden häufig fehlt, ist der Zugang zu den Menschen, die Beiräte berufen, nicht das fachliche Profil. Das sind Gesellschafter, Eigentümerfamilien und Beteiligungsgesellschaften, die sich in anderen Netzwerken bewegen als operative Führungskräfte.

Was Piquano zeigt

Wir zeigen Ihnen, wie das Gespräch entsteht, das zum Mandat führt. Wer die relevanten Entscheider sind, wissen Sie meistens bereits.

Piquano baut diese Kontakte nicht für Sie auf. Wir zeigen Ihnen, wie Sie diese Gespräche selbst anstoßen, führen und zu einer Beauftragung bringen.

Das setzt voraus, dass Sie Ihr Thema kennen: Was bringen Sie in einen Beirat ein? In welchen Branchen und Unternehmenssituationen können Sie als Beirat etwas bewirken? Diese Klarheit entwickeln wir gemeinsam, bevor die ersten Gespräche stattfinden.

Die Rolle

Was ein Beirat konkret tut.

Ein Beiratsmandat ist keine Verlängerung des letzten Interim-Mandats. Es ist eine eigene Rolle mit anderem Rhythmus, anderem Einfluss und anderer Verantwortung.

Strategische Beratung ohne operative Verantwortung

Ein Beirat berät und führt nicht. Er sitzt in Sitzungen der Geschäftsführung, bringt eine externe Perspektive ein und hilft, blinde Flecken zu erkennen. Entscheidungen trifft er nicht, Teams führt er nicht. Für viele erfahrene Führungskräfte ist das zunächst ungewohnt. Danach entscheiden sie sich sehr bewusst dafür.

Fach- oder Branchenexpertise auf Abruf

Unternehmen holen Beiräte in ihre GF-Runden, wenn externe Expertise fehlt: bei Restrukturierungen, Nachfolgefragen oder Themen, die intern nicht besetzt sind. Die Beiräte, die gefragt werden, haben ein klares Profil — sie bringen erkennbare Tiefe in einem Thema mit, kein allgemeines Managementwissen.

Langfristig auf Retainer-Basis

Beiratsmandate sind keine Kurzprojekte. Sie entstehen aus persönlichem Vertrauen, laufen über Monate oder Jahre und werden auf Retainer-Basis vergütet, typischerweise ein bis drei Tage im Monat. Das verlangt eine andere Beziehung als ein klassisches Interim-Mandat.

Interim vs. Beirat

Zwei verschiedene Rollen.

Interim-Mandat Beiratsmandat
Art der Tätigkeit Befristete operative Tätigkeit mit Führungsverantwortung Beratende Funktion, keine Linienverantwortung
Zeitaufwand Vollzeit oder nahezu vollzeit 1–3 Tage pro Monat, langfristig
Einfluss Klare Projektziele und Übergabe Einfluss über Fragen, nicht über Entscheidungen
Vergütung Tagessatz · projektbezogen Retainerbasierte Vergütung · langfristig
Akquise Über Lebenslauf und Profil Über persönliches Vertrauen und Empfehlung

Wie Piquano unterstützt

Der Weg zum Gespräch, das zählt.

Viele erfahrene Führungskräfte wissen, was ein Beirat tut, aber nicht, wie man in die Gespräche kommt, aus denen Mandate entstehen. Das arbeiten wir gemeinsam durch.

Wie Sie Ihr Thema für Beiratsmandate schärfen, damit man sich an Sie erinnert
Wie Sie die Entscheider identifizieren, die in Ihrem Profil Beiräte berufen
Wie Sie den Erstkontakt so gestalten, dass ein Gespräch entsteht — ohne wie ein Dienstleister aufzutreten
Wie das Gespräch geführt wird, das zur Beauftragung führt und wie es sich von einem Pitch unterscheidet

Zur Vergütung: Die Zusammenarbeit im Beirats-Programm ist provisionsbasiert. Die genauen Konditionen besprechen wir im persönlichen Gespräch. Als Assoziierter Partner kennen Sie das Grundmodell bereits.

Der Weg

18 bis 24 Monate, individuell gestaltet.

Der Weg ins Beiratsmandat lässt sich nicht auf einen Lehrplan pressen. Er hängt von Ihrem Thema, Ihrem Netzwerk und den Unternehmen ab, mit denen Sie sprechen.

Monate 1–6
Profil schärfen

Was ist Ihr Thema im Beirat? Welche Unternehmensphasen, Branchen, Fragestellungen? Welche Entscheider müssen Sie kennen? Wir entwickeln ein Profil, das Ihre Stärken erkennbar macht, ohne das Interim-Profil zu duplizieren.

Monate 6–18
Gezielter Netzwerkausbau

Sie bauen Beziehungen zu den Menschen auf, die Beiräte berufen: Gesellschafter, Eigentümer, Beteiligungsgesellschaften, Aufsichtsräte. Erste Gespräche finden statt, und wir werten gemeinsam aus, was funktioniert.

Monate 18–24
Erste Mandate

Aus Gesprächen werden Mandate. Sie kennen die Dynamiken, erkennen die Signale eines Unternehmens, das über eine Beiratsrolle nachdenkt, und wissen, wie das Gespräch zur Beauftragung geführt wird.

Voraussetzungen

Für wen das gedacht ist.

Das Beirats-Programm richtet sich ausschließlich an Assoziierte Partner, die das Piquano-Netzwerk bereits kennen und aktiv mitgestaltet haben.

Passend wenn
Sie mindestens 3 Jahre Assoziierter Partner bei Piquano sind
Sie C-Level-Erfahrung in mittelständischen oder vergleichbaren Unternehmen haben
Sie ein klares Thema mitbringen, das für Beiräte relevant ist
Sie die operative Rolle zurückfahren und beratend tätig sein möchten
Nicht passend wenn
Sie neu bei Piquano sind oder die Assoziierte Partnerschaft noch nicht kennen
Sie ein Zertifikat oder einen Governance-Kurs suchen
Sie erwarten, dass Piquano die Kontakte aufbaut
Programm-Start 2027

Interesse? Dann sprechen wir.

30 Minuten. Ohne Verpflichtung. Ohne Pitch.

Gespräch vereinbaren partner@piquano.com