Was kostet ein Interim Manager wirklich? Wann lohnt es sich? Wie läuft der Prozess ab, und was geht dabei schief? Diese Seite fasst zusammen, was Unternehmen vor der Vergabe eines Mandats wissen sollten.
Restrukturierung und Transformation bleiben wichtige Einsatzgründe.
| Jahr | Kundensatz (AIMP) | Veränderung zum Vorjahr |
|---|---|---|
| 2021 | 1.096 € | – |
| 2022 | 1.188 € | +8,4 % |
| 2023 | 1.240 € | +4,4 % |
| 2024 | 1.338 € | +7,9 % |
| 2025 | 1.367 € | +2,2 % |
Quelle: AIMP-Marktstudie DACH 2026, Kunden-Tagessätze Deutschland 2021 bis 2025, n=19 Provider und Sozietäten. Der Kundensatz versteht sich netto, gegebenenfalls inklusive Provider-Marge, ohne Reisekosten, unabhängig davon, ob das Mandat über einen Intermediär oder direkt zustande kam.
Interim Manager werden gerufen, wenn Geschwindigkeit, Unabhängigkeit oder Spezialisierung gefragt sind und intern nicht verfügbar.
Tagessätze werden häufig isoliert betrachtet und als teuer empfunden. Der richtige Vergleichsmaßstab sind die Gesamtkosten einer Vakanz oder Fehlbesetzung, nicht das Bruttogehalt eines festangestellten Managers.
Nur 3 % bleiben unter Break-even. Im Durchschnitt fließen 5,82 € je eingesetztem Euro zurück. Bei 14 % der Mandate liegt der Return beim Zehnfachen oder mehr. Quelle: Ludwig Heuse ROIM-Studie, Auswertung über mehr als 900 Mandate jährlich.
Ø 5,82 € Rückfluss je eingesetztem Euro · Quelle: Ludwig Heuse ROIM-Studie
Faustregel: Ein 6-Monats-Mandat für 180.000 € trägt sich, wenn es ein Problem abwendet oder löst, das 2 Mio. € kosten würde, und das bereits ab einem Wirkungsgrad von 9 %. Es ist eine Risikoentscheidung, keine Kostenfrage.
Quelle: AIMP-Marktstudie DACH 2026, Kunden-Tagessätze 2025 (netto, gegebenenfalls inklusive Provider-Marge, ohne Reisekosten), unabhängig davon, ob das Mandat über einen Intermediär oder direkt zustande kam. Der Provider-Aufschlag auf den Satz des Managers liegt laut DDIM-Marktstudie 2026 im Schnitt bei 27 % (Spanne 10 bis 49 %).
| Funktion | Tagessatz | Hinweis |
|---|---|---|
| Operations / Logistik (Mittelstand) | 850–1.100 € | Einstieg |
| HR / IT / Marketing (Mittelstand) | 1.000–1.300 € | Marktmitte |
| CFO / COO / CHRO (Mittelstand) | 1.200–1.600 € | Senior-Profil |
| CEO / CRO / CSO (Mittelstand) | 1.400–2.000 € | Top-Mandat |
| C-Level (Konzern/Krise) | 2.000–3.500 € | Spezialmandat |
| Provider-Aufschlag | Ø 27 % (Spanne 10–49 %) | auf den Tagessatz des Managers, Quelle: DDIM-Marktstudie 2026 |
Ein gut geführter Mandatsprozess dauert typischerweise 6–14 Wochen, von der ersten Kandidatensuche bis zur Übergabe. Am häufigsten wird das Briefing unterschätzt.
Nachfrage konzentriert sich auf Industrie, IT und Gesundheit. Automotive als Einzelbranche hat 2024–2026 stark nachgelassen.
Die meisten Mandate scheitern an der Vorbereitung, nicht an der Person.
Die häufigsten Gründe, warum Mandate nicht liefern, was erwartet wurde, und was dahintersteckt.
Interim Management ist kein Arbeitsvertrag. Das schützt beide Seiten, verlangt aber eine sorgfältige Vertragsgestaltung.
Vier Entwicklungen, die Auftraggeber kennen sollten.
Stand: August 2026. Alle Prognosen und Schätzungen sind modellbasiert und mit Unsicherheit behaftet. Methodischer Hinweis: Mehr als 90 % der zitierten Primärdaten stammen aus anbieterlastigen Selbstauskünften (Provider-Verbände, Studien von DDIM/AIMP). Die beiden Studien rechnen mit unterschiedlichen Methoden und werden auf dieser Seite nicht miteinander verrechnet. Unternehmensseitige Sichtweisen sind in der Datenbasis unterrepräsentiert.
Kein Verkaufsgespräch. Wir schauen uns die Situation an und sagen ehrlich, ob Interim Management das richtige Instrument ist und was es braucht, damit es funktioniert.
Unverbindliches Gespräch