Ausgangslage
Ein regionales Stadtwerk mit rund 800 Mitarbeitern betrieb im Telekommunikationsbereich mehrere Glasfaser-Infrastrukturprojekte mit Gesamtbudgets von jeweils über 100 Millionen Euro. Der TK-Bereich mit ca. 80 Mitarbeitern verfügte über keine dedizierte Controlling-Einheit, die eine strukturierte betriebswirtschaftliche Steuerung dieser Projekte hätte gewährleisten können. Kosten- und Erlösstrukturen waren komplex, und die Anforderungen an KPIs mussten auf Projekt-, Bereichs- und Konzernebene gleichzeitig erfüllt werden. Eine systematische Budgetüberwachung fehlte vollständig.
Der Auftraggeber
Regionales Stadtwerk in Schleswig-Holstein mit rund 800 Mitarbeitern; der Telekommunikationsbereich mit ca. 80 Mitarbeitern betrieb mehrere Glasfaser-Infrastrukturprojekte mit Gesamtbudgets von jeweils über 100 Millionen Euro ohne dedizierte Controlling-Einheit.
Die Herausforderung
- Mehrere Großprojekte mit Budgets über 100 Mio. Euro ohne standardisierte betriebswirtschaftliche Steuerung geführt.
- Fehlende Reporting-Schnittstellen zwischen Projektverantwortlichen, Bereichsleitung und Konzern-Controlling.
- Kosten- und Erlösabweichungen konnten nicht zeitnah erkannt oder adressiert werden.
- Einheitliche KPI-Systematik, die Projekt-, Bereichs- und Konzernebene verbindet, nicht vorhanden.
Aufgabenstellung
Thomas Lamp verantwortete den Aufbau einer neuen Organisationseinheit Bereichs-Controlling im TK-Bereich, inklusive Rekrutierung und Aufbau des zugehörigen Festangestellten-Teams. Parallel entwickelte er standardisierte Controlling- und Reporting-Prozesse für die Glasfaser-Infrastrukturprojekte und etablierte operative Schnittstellen zu Projektleitung, Bereichssteuerung und Konzern-Controlling.
Vorgehensweise
- Rekrutierung eines erfahrenen Unternehmens-Controllers aus dem Konzernverbund und Integration in den TK-Bereich als ersten Bereichs-Controller.
- Spezifikation der Rolle Bereichs-Controller mit klar definierten Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Schnittstellen.
- Entwicklung und Einführung standardisierter Reporting- und Controlling-Prozesse in Abstimmung mit Bereichsleitung, Projektleitung und Konzern-Controlling.
- Aufbau bidirektionaler Reporting-Flüsse zwischen Projektverantwortlichen, Bereichssteuerung und Konzern-Controlling.
- Erweiterung des Teams auf vier Mitarbeitende innerhalb von zwei Jahren durch gezielte Nachrekrutierung.
Ergebnis
- Erste standardisierte Kennzahlen-Reports innerhalb weniger Wochen nach Einsatzbeginn produktiv gesetzt.
- Organisationseinheit Bereichs-Controlling binnen kurzer Zeit vollständig operativ; innerhalb von zwei Jahren auf vier Festangestellte gewachsen.
- Projektbudgets über 100 Mio. Euro werden seither in kurzfristigen, regelmäßigen Intervallen überwacht; Abweichungen und deren Ursachen sind unmittelbar sichtbar.
- Gegenmaßnahmen bei Budgetabweichungen können deutlich früher eingeleitet werden als zuvor.